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E-Learning-Kurs „Frühe Hilfen und frühe Interventionen im Kinderschutz“


Online-Kurs für medizinisch-therapeutische und pädagogische Berufe - "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch"

 

 

Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“

 

 

Medizinische Kinderschutzhotline: 0800 19 210 00

 

 

Über com.can

Die Einrichtung des neuen Kompetenzzentrums Kinderschutz in der Medizin Baden-Württemberg wurde von einem Konsortium unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm, in einem kompetitiven Antragsverfahren von der Medizinstrukturkommission als förderwürdig angesehen. Es wird seit Anfang 2013 vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Die Idee des Kompetenzzentrums ist, Kompetenzen im Bereich des Kinderschutzes zu bündeln. Prof. Dr. Fegert setzt sich seit Jahren mit Fragen des Kinderschutzes fachlich auseinander. Er war als Experte am Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ und als Leiter der Begleitforschung der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Frau Bundesministerin a.D. Dr. Christine Bergmann, stark in die öffentliche Aufarbeitung des Missbrauchsskandals involviert, der 2010 aufgedeckt wurde. Zusätzlich zur klinischen und wissenschaftlichen Expertise bringt die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm auch mehrere erfolgreiche, durch Drittmittel geförderte E-Learning-Programme aus dem Kinderschutzbereich in das Kompetenzzentrums mit ein. Prof. Dr. Stefan Pollak, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin an der Universitätsklinik Freiburg, welches seit vielen Jahren Lehrveranstaltungen zu den forensischen Aspekten des Kinderschutzes anbietet, ist ebenso beteiligt wie die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin mit ihrer Expertise in der Versorgung vernachlässigter und misshandelter Kinder. Darüber hinaus ist die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Heidelberg unter der Leitung von Prof. Dr. Franz Resch involviert. Diese hat im Rahmen des problemorientierten Lernens spezifische Lehrangebote entwickelt, die auch im Abschlussbericht des Runden Tisches besonders hervorgehoben wurden.

Ziel des Kompetenzzentrums ist es, Aus-, Fort- und Weiterbildung von Medizinern und Medizinerinnen in Baden-Württemberg – und ggf. auch darüber hinaus – zu Kinderschutzfragen zu verbessern. Forschungsaktivitäten und auch translationale Aktivitäten – d.h. die Übersetzung von Forschungsergebnissen für die interdisziplinäre Praxis, z.B. in der Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe – sind weitere wichtige Aufgaben des neu gegründeten Zentrums.