LINKS

E-Learning-Kurs „Frühe Hilfen und frühe Interventionen im Kinderschutz“


Online-Kurs für medizinisch-therapeutische und pädagogische Berufe - "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch"

 

 

Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“

 

 

Über com.can

Die Einrichtung des neuen Kompetenzzentrums Kinderschutz in der Medizin in Bade-Württemberg war von einem Konsortium unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm, in einem kompetitiven Antragsverfahren von der Medizinstrukturkommission als förderwürdig angesehen worden und wird seit Anfang 2013 vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Die Idee des Kompetenzzentrums ist es dabei Kompetenzen im Bereich des Kinderschutzes zu bündeln. Prof. Dr. Fegert setzt sich seit Jahren mit Fragen des Kinderschutzes fachlich auseinander war als Experte am Runden Tisch „sexueller Kindesmissbrauch“ und als Leiter der Begleitforschung der Unabhängigen Beauftragten, Frau Bundesministerin a.D. Dr. Christine Bergmann stark in die öffentliche Aufarbeitung des Missbrauchsskandals involviert. Zusätzlich zur klinischen und wissenschaftlichen Expertise bringt die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm, auch mehrere erfolgreiche Drittmittel geförderte E-Learning Programme aus dem Kinderschutzbereich in das Kompetenzzentrums mit ein. Prof. Dr. Pollak, Leiterdes Instituts für Rechtsmedizin an der Universitätsklinik Freiburg,welches seit vielen Jahren schon Lehrveranstaltungen zu den forensischen Aspekten des Kinderschutzes anbietet, sowie die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Heidelberg, unter der Leitung Prof. Dr. Resch, die insbesondere in der Lehre, im Rahmen des problemorientierten Lernens, hier spezifische Lehrangebote entwickelt hat, die auch im Abschlussbericht des Runden Tisches besonders hervorgehoben wurden, sind ebenso beteiligt, wie die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm unter der Leitung von Prof. Dr. Debatin, mit ihrer Expertise in der Versorgung vernachlässigter und misshandelter Kinder an diesem Kompetenzzentrum.

Ziel des Kompetenzzentrums ist es Aus-, Fort- und Weiterbildung von Medizinern in Baden-Württemberg und ggf. auch darüber hinaus, zu Kinderschutzfragen zu verbessern. Forschungsaktivitäten und auch translationale Aktivitäten, d.h. die Übersetzung von Forschungsergebnissen für die interdisziplinäre Praxis, z.B. in der Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe, sind weitere wichtige Aufgaben des neu gegründeten Zentrums.