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Prof. Dr. Andreas Jud

Prof. Dr. Andreas Jud

Diese bisher einzigartige Spezialisierung einer Junioprofessur im deutschsprachigen Raum soll dazu beitragen, die national und international großen Lücken in der Forschung zu Prävalenz und Inzidenz von Kindesmisshandlung, zum Ausmaß von Hilfen und Leistungen für die betroffenen Kinder und zu ihrer weiteren Entwicklung zu mindern. Die Schwerpunkte der Juniorprofessur mit Tenure umfassen Forschung zur Häufigkeit von Kindesmisshandlung in der Bevölkerung und Studien zum Umfang der bekannt gewordenen Fälle im Gesundheits- und Sozialwesen, der Art und Menge der erbrachten Hilfen und Leistungen. Weiter wird untersucht, wie sich misshandelte Kinder nach unterschiedlichen Interventionen weiterentwickeln, welche körperlichen Beschwerden, psychischen Belastungen und sozialen Probleme sie zu bewältigen haben. Ein besonderes Augenmerk gilt Gruppen, die ein erhöhtes Risiko haben misshandelt zu werden – Kinder mit Behinderung, Kinder in Heimen, geflüchtete Kinder.

Herr Prof. Dr. Andreas Jud besetzt seit 1. September 2017 die Juniorprofessur mit Tenure für Epidemiologie und Verlaufsforschung im Kinderschutz. Er beschäftigt sich intensiv mit der Wahrnehmung der Häufigkeiten aller Formen der Misshandlung und Vernachlässigung im Dunkelfeld und in institutionellen Datensätzen. Prof. Jud, der aus der Schweiz kommt, engagiert sich auch im Praxistransfer, indem er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Soziale Arbeit in Luzern aufrechterhalten hat. Er leitet entsprechende Projekte in den deutschsprachigen Ländern und ist Mitherausgeber
der international renommiertesten Zeitschrift im Bereich des Kinderschutzes Child
Abuse & Neglect.